Cover Anleitung zum Unkreativ sein

Anleitung zum Unkreativ sein

von Dirk von Gehlen, 2021, 210 Seiten

Das Buch ist ein Füllhorn von Ideen, wie man sein eigenes Kreativpotenzial ausschöpft.

Die „unkreative“ Herangehensweise, die hilfreichen Übungen und praktischen Tipps gespickt mit Zitaten, Buchtipps und tollen TedTalks machen das Buch zu einem echten Lesevergnügen.

Mit StB Djuri Radenovic rede ich über unsere Öffnungszeiten für Ideen und welche Kreativtechniken für uns am besten funktionieren.

TedTalk von Dirk von Gehlen über Überforderungsbewältigungskompetenz

https://www.dirkvongehlen.de/das-shruggie-prinzip/

Shownotes

  1. Die wichtigsten Erkenntnisse in 1 bis 3 Sätzen

Jeder ist kreativ. Es ist eine Frage der Perspektive, der Offenheit der Welt gegenüber. Entscheidend dabei ist, die richtigen Fragen zu stellen und die Fragen richtig zu stellen. Dirk zeigt auf, wie man sich von seinen Ideen finden lassen kann. Das Buch ist unglaublich inspirierend und regt zum Nachdenken über sich selbst an.

Erste Übung; Beliebiger Vorname und Küchengerät. Voila, das ist dein kreatives Alter Ego. Ich bin Sonja Schöpfer.

4 Kapitel: Vorbereitung – Entstehung  – Erleuchtung – Umsetzung

Mindmap Unkreativ sein
Ich habe dazu eine Mindmap gemacht, die Du als Hörer gern unter angela@kanzleioptimisten.de anfordern kannst.

2. Was kannst Du für die Praxis rausziehen

  • Stell dir vor, dein Geist ist ein Ladengeschäft, in dem die Ideen dich besuchen können. Dann ist es gut, wenn Du klare Öffnungszeiten hast, in denen die Türen dafür geöffnet ist
  • Kannte ich noch nicht:
    Ikigai (Sinn des Lebens) – Bestimme Deine Motivation mit 4 Fragen
    Was mache ich gern? Welchen Beitrag kann ich für die Gesellschaft / Welt leisten? Mit welchen Tätigkeiten kann ich meinen Lebensunterhalt verdienen? Was kann ich (besonders) gut?
  • Schärfe den Möglichkeitssinn. Grundhaltung: auf die Frage „Kann es besser werden?“ immer mit Ja antworten
  • Begriff Vuja-De – die Fähigkeit an einem bekannten Ort Neues zu entdecken.
    Beispiel DONald Trump und Mc Donalds mit den Augen.
  • Der Prozess des Fragens mit 5 konkreten Techniken und praktischen Übungen dazu,
    B. der Fragensturm – Questionstorming statt Brainstorming
    Cross-Industry-Innovation Wie würde … mein Problem lösen? Oder Wie würde meine Idee ausssehen als Bedienungsanleitung, als Rede, als U-Bahn-Plan (siehe Haufe Onboarding-Prozess), als Spickzettel oder als Kinderbuch
  • An wen richtet sich Deine Idee? Genau wie ein Anruf ohne Telefonnummer ins Leer geht, braucht Deine Idee einen Adressaten. Welches Nutzer-Bedürfnis wird befriedigt? Dafür braucht es Empathie – das Video von Brene Brown hat mein eigenes Verhalten verändert!

https://www.youtube.com/watch?v=BZfirgLqK7I

Wenn es dem anderen schlecht geht, sei einfach da und fühle mit, stelle eine Verbindung her. Mach es nicht schlechter oder besser und hör auf Lösungen anzubieten oder abzulenken.

  • Die How-Now-Wow-Ciao Matrix: Bewertung einer Idee nach Originalität und Durchführbarkeit
  • Präsentiere keine Ideen, präsentiere Vorschläge für Experimente – statt „Das ist die Lösung“ „Das hier ist ein Vorschlag, aus dem wir lernen“

3. Das beste Beispiel / die beste Geschichte

Die Geschichte der Erfindung des Einkaufswagens 1934 – wurde zuerst komplett abgelehnt

Minutenmarathon – wie Dirk auf die Idee für einen Newsletter für Laufeinsteiger gekommen ist

4. Was siehst Du kritisch?
Djuri fehlt das Thema Humor als Kreativitätsbooster, obwohl das ganze Buch von Humor durchzogen ist

5. Was hat Dich zum Lachen gebracht

Feedback- Bingo für die nächste Ideenpräsentation

Strategiepapier Wie man Organisationen infiltriert und dysfunktional werden lässt vom CIA 1944 – stand schon bei Mintzberg, immer wieder lustig

Zum Abschluss das Kapitel „Wie machen es andere?“ um unkreativ zu sein.

6. Was war neu für Dich

So viele tolle Tipps für TedTalks und Zitate, z.B:

John Cage Das ist eine sehr schöne Frage, ich möchte sie nicht mit einer Antwort verderben

Issac Asimov Der aufregendste Ausruf der Wissenschaft ist nicht Heureka, sondern Das ist ja komisch

Der Begriff MVP Minimal Viable Product – dachte bis jetzt das ist Banana-Ware. Meint aber in Wirklichkeit „jene Version eines neuen Produkts, die es dem beteiligten Team erlaubt, mit dem geringsten Aufwand möglichst viele Lehren aus der Nutzung des Produkts zu ziehen“

7. Warum muss man dieses Buch gelesen haben – oder auch nicht

Unbedingt lesen: Das Buch selbst ist ein geniales Beispiel für Kreativität und ein großes Lesevergnügen.

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