Cover Nordwand-Prinzip

#11 Das Nordwand-Prinzip

Mit Steuerberater Daniel Nöbauer von der Kanzlei Fidas Innsbruck unterhalte ich mich darüber, ob und wie die Erfahrungen eines Bergsteigers auf die Kanzlei- und Unternehmenswelt übertragen werden können.

Das Buch ist zeitlos und zugleich hochaktuell.

Dauer 37 Minuten

Das Nordwand-Prinzip – Wie Sie das Ungewisse managen: neues Denken, neues Handeln, neue Wege gehen von Rainer Petek

2. Auflage von September 2012, 255 Seiten (1. Auflage von 2006)

Shownotes

Zur Vorbereitung nutzen wir 8 Fragen. Die Antworten kommen nur zum Teil im Podcast, sondern sind eine Ergänzung und geben weitere Einblicke in den Inhalt bzw. was ich mir davon rausgezogen habe.

  1. Die wichtigsten Erkenntnisse in 1 bis 3 Sätzen

Hilfestellung, um Sicherheit im Umgang mit Unsicherheit bekommen.
Loslassen als Überlebensfähigkeit

2. Was hat Dich stutzen lassen

Manchmal bin ich über die „Uralt“-Beispiele gestolpert, z.B. der außergewöhnliche Buchhändler😉, Handy als der neueste heiße Trend

3. Was hat Dich zum Lachen gebracht

Es gibt kein Institut für die theoretische Bewältigung von überhängenden Felswänden – übertragen: Lass uns mal im Wöhe nachschauen, was wir jetzt machen

Begriff „Problem-Hypnose“ oder Paralyse durch Analyse.

4. Was bezweifelst Du

Systemaufstellung im Team zur Problemlösung mit Holzklötzen. Das geht nur, wenn der Moderator psychologisch geschult ist bzw. Erfahrung damit hat. Sonst Küchenpsychologie. Für Visualisierung einer Situation aber durchaus vorstellbar.

5. Das beste Beispiel / die beste Geschichte

Geschichte von der Expedition, die 3 Tage verschollen ist und sich mit falscher Karte „gerettet“ hat

Die (Miss)- Erfolgsgeschichte vom Iron-Man Kärnten.

6. Was kannst Du für die Praxis rausziehen

  • Lösungs- und ressourcenorientierte Fragen
  • Time-Out gerade wenn um einen herum alles zusammenbricht. H&H: Die kleine Zigaretten-Pause, wenn der Druck am größten ist
  • Learning Journey: Rückblende was wir für die Zukunft daraus lernen können. Idee Mandantenabend mit 3 – 4 Unternehmern, die aus der Praxis berichten. FuckUpNights https://fuckupnights.com/karlsruhe/
  • Starten Sie nicht zu viele Projekte oder Initiativen gleichzeitig. Üben Sie sich im vorausschauenden Loslassen.
  • Denkfallen und Gegenmittel: Probedenken. 1x pro Jahr 1 Woche: „Was wäre wenn Szenarien durchspielen und einen Optionen-Vorrat anlegen.
  • Beispiel Gore für Lernkultur

Verwendet Bild der Wasserlinie, um Risiken abzuschätzen „Bohrt keine Löcher unter der Wasserlinie“

Für Innovationsversuche gelten zwei Fragen

  • Wenn ich etwas versuche und Erfolg habe – war es den Aufwand wert?
  • Wenn mein Versuch fehlschlägt, kann das Unternehmen das verkraften?

7. Was war neu für Dich

Das Abilene-Paradox – wenn eine Gruppe von Menschen sich kollektiv zu einer Handlung entschließt, die der persönlichen Präferenz jedes einzelnen Gruppenmitglieds zuwiderläuft..

8. Warum muss man dieses Buch gelesen haben – oder auch nicht

Empfehlenswerte Lektüre, bringt zum Nachdenken und die Kapiteleinteilung macht es so anschaulich zum Lesen:

Zitat, Einstieg mit Geschichte aus der Kletterei, dann Schlussfolgerungen für Unternehmer, dann Fragestellungen dazu und Beispiele aus der Unternehmenspraxis für die Umsetzung..

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2 Kommentare

  1. Guten Tag Frau Hamatschek,
    ich habe mir, nachdem ich Ihren Podcast gehört habe, das Buch gekauft und bin etwa halb durch. Obwohl ich keine Beziehung zu Bergen und Klettern habe, finde ich das Buch sehr ansprechend. Die Geschichten sind gut erzählt und die Übertragungen auf Unternehmen nachvollziehbar und mit Denkanstößen versehen.
    Mich würde interessieren, ob Sie vielleicht auch schon einen Blick in die Buchempfehlungen des Autors „Was wir sind und was wir sein könnten“ von Gerald Hüther und geworfen haben?
    Schöne Grüße
    Kerstin Gosdzik

    1. Hallo Frau Gosdzik,
      schön, dass Ihnen das Buch gefällt.Von Gerald Hüther habe ich „Etwas mehr Hirn, bitte“ gelesen und finde es klasse. Auch auf Youtube macht es Spaß, seine Vorträge zu hören – er gibt immer wieder Denkanstöße, um über sein eigenes Verhalten nachzudenken.
      Das Buch „Was wir sind…“ habe ich schon mal angefangen, weiß aber gar nicht mehr warum ich es wieder weggelegt habe. Jetzt packe ich es mir wieder auf die Leseliste.

      Beste Grüße
      Angela Hamatschek

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