cover Erzählende Affen

#45 Erzählende Affen

Storytelling ist so viel mehr als Marketing. Geschichten sind elementar für unser Zusammen- und Überleben. Mit zahlreichen Beispielen von den Erzählungen am Lagerfeuer über die Bibel bis zum Marvel Universum werden die Elemente einer wirksamen Geschichte aufgezeigt. Und wie das Wissen darüber zum Guten und auch Schlechten genutzt wird und wurde.

Mit Kommunikationsprofi Hilge Kohler tausche ich mich aus, wie wir dieses Wissen nutzen können, um unsere eigene Geschichten-Gläubigkeit zu hinterfragen und zu den Erzählern unserer positiven Zukunft zu werden.

Shownotes

Von Samira El Ouassil und Friedemann Karig, Oktober 2021, 529 Seiten

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Geschichten sind wo etwas wie die Atemzüge des Geistes. Wir können nicht ohne sie.

Für mich ist das ein Nachdenk-Buch zur Reflektion, wie Geschichten-gläubig ich selbst bin. Es geht um gesellschaftliche Glaubenssätze. Der Irrtum besteht darin, dass Glaube als Wahrheit postuliert wird.

Was haben Frodo, Jesus, Alice im Wunderland & Co gemeinsam? Ihr Glaube. Und das wird in der Heldenreise entwickelt, die steinige Reise zum heroischen Selbst, die gleichzeitig Wachstum und Wandlung bedeutet.

Der Entdecker der erzählerischen Grundstruktur: _Joseph Campell, 1945 Der Heros in tausend Gestalten_

Die Heldenreise in 12 Schritten – die gleichzeitig die 12 Kapitel des Buches sind:
1. Gewohnte Welt
2. Das Abenteuer ruft
3. Die Weigerung
4. Der Mentor
5. Die Schwelle
6. Bewährungsproben, Verbündete & Feinde
7. The Dark Night oft he Soul
8. Entscheidende Prüfung
9. Ergreifen des Schwertes
10. Der Rückweg
11. Auferstehung
12. Der Held kehrt nach Hause zurück – Rückkehr mit dem Elixier

Mit diesen Elementen wird das Story Telling auch im Marketing gestaltet, z.B. um Werbespots und Webseiten zu Verkaufsschlagern zu machen.

Im Buch werden die Stationen an zahlreichen Beispielen aufgezeigt. Von Luke Skywalker über Zauberflöte, Harry Potter, Matrix oder Black Panther.
Wer die Logik einmal erkennt, entdeckt sie in allen guten Geschichten.

Dabei gilt: jeder Held braucht einen Bösewicht. Und je schrecklicher der Bösewicht, desto strahlender der Held. Ist eine Form der Selbstinszenierung, um das eigene Handeln ehrenhaft und gut erscheinen zu lassen: der Gegenspieler wird extremst ins Böse verzerrt. Da gibt es viele Beispiele in der Geschichte, auch gerade aktuell zu sehen.

Ich habe mir insgesamt 11 Seiten Lesenotizen gemacht. Bei Interesse einfach unter angela@kanzleioptimisten.de anfordern.

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